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View Full Version : Strange Behavior (Illustration) Entry: Stefan Viehbacher


Bunny-Burning
06-26-2007, 09:06 PM
Stefan Viehbacher is entered in the "Strange Behavior Challenge" update: View Challenge Page (http://features.cgsociety.org/challenge/strange_behavior/view_entries.php?challenger=12858)

Latest Update: Concept Sketch or 3D pre-visualization: first idea about the "inverse Bremer Stadtmusikanten"
http://assets.cgsociety.org/challenge/entries/19/12858/12858_1183361780_medium.jpg (http://forums.cgsociety.org/showthread.php?p=4489306#post4489306)

Bunny-Burning
07-02-2007, 08:36 AM
http://assets.cgsociety.org/challenge/entries/19/12858/12858_1183361780_medium.jpg (http://assets.cgsociety.org/challenge/entries/19/12858/12858_1183361780_large.jpg)

Thats the first idea I had about how to realise the challenge about strange behaviours. This should help me trying to figure out how to set all animals positions and the backround in my 3D render. Its a first try on colormanagement too.
Next step will be to model each animal and the village-backround.

Bunny-Burning
07-02-2007, 09:21 AM
about the story:
The Bremer Stadtmusikanten is a fairy tale written by the Grimm brothers in the beginning of the 19th century. The story is about four animals (donkey, dog, cat and cock) which should have been killed, but which escape from their destiny and meet together on their ways. The story is about how they find a new place to stay for the rest of their lives.



german version of the story:
Die Bremer Stadtmusikanten (Fassung von 1857)
Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen: dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. "Nun, was jappst du so, Packan?" fragte der Esel. "Ach", sagte der Hund, "weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen totschlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?" "Weißt du was", sprach der Esel, "ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute, und du schlägst die Pauken". Der Hund war's zufrieden, und sie gingen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. "Nun, was ist dir in die Quere gekommen, alter Bartputzer?" sprach der Esel. "Wer kann da lustig sein, wenn´s einem an den Kragen geht", antwortete die Katze, "weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne als nach Mäusen herumjage, hat mich meine Frau ersäufen wollen; ich habe mich zwar noch fortgemacht, aber nun ist guter Rat teuer: wo soll ich hin?" "Geh mit uns nach Bremen, du verstehst dich doch auf die Nachtmusik, da kannst du ein Stadtmusikant werden." Die Katze hielt das für gut und ging mit.

Darauf kamen die drei Landesflüchtigen an einem Hof vorbei, da saß auf dem Tor der Haushahn und schrie aus Leibeskräften. "Du schreist einem durch Mark und Bein", sprach der Esel, "was hast du vor?" "Da hab ich gut Wetter prophezeit", sprach der Hahn, "weil unserer lieben Frauen Tag ist, wo sie dem Christkindlein die Hemden gewaschen hat und sie trocknen will; aber weil morgen zum Sonntag Gäste kommen, so hat die Hausfrau doch kein Erbarmen und hat der Köchin gesagt, sie wollte mich morgen in der Suppe essen, und da soll ich mir heut Abend den Kopf abschneiden lassen. Nun schrei ich aus vollem Hals, solang ich noch kann." "Ei was, du Rotkopf", sagte der Esel, "zieh lieber mit uns fort, etwas Besseres als den Tod findest du überall; du hast eine gute Stimme, und wenn wir zusammen musizieren, so muß es eine Art haben." Der Hahn ließ sich den Vorschlag gefallen, und sie gingen alle viere zusammen fort.

Sie konnten aber die Stadt Bremen in einem Tag nicht erreichen und kamen abends in den Wald, wo sie übernachten wollten. Der Esel und der Hund legten sich unter einen großen Baum, die Katze und der Hahn machten sich in die Äste, der Hahn aber flog bis in die Spitze, wo es am sichersten für ihn war. Ehe er einschlief, sah er sich noch einmal nach allen vier Winden um, da däuchte ihn, er sähe in der Ferne ein Fünkchen brennen, und rief seinen Gesellen zu, es müßte nicht gar weit ein Haus sein, denn es scheine ein Licht. Sprach der Esel: "So müssen wir uns aufmachen und noch hingehen, denn hier ist die Herberge schlecht." Der Hund meinte, ein paar Knochen und etwas Fleisch dran täten ihm auch gut. Also machten sie sich auf den Weg nach der Gegend, wo das Licht war, und sahen es bald heller schimmern, und es ward immer größer, bis sie vor ein hell erleuchtetes Räuberhaus kamen. Der Esel, als der größte, näherte sich dem Fenster und schaute hinein. "Was siehst du, Grauschimmel?" fragte der Hahn. "Was ich sehe?" antwortete der Esel. "Einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken, und Räuber sitzen daran und lassen´s sich wohl sein." "Das wäre was für uns", sprach der Hahn. "Ja, ja, ach, wären wir da!" sagte der Esel. Da ratschlagten die Tiere, wie sie es anfangen müßten, um die Räuber hinauszujagen, und fanden endlich ein Mittel. Der Esel mußte sich mit den Vorderfüßen auf das Fenster stellen, der Hund auf des Esels Rücken springen, die Katze auf den Hund klettern, und endlich flog der Hahn hinauf und setzte sich der Katze auf den Kopf. Wie das geschehen war, fingen sie auf ein Zeichen insgesamt an, ihre Musik zu machen: der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute, und der Hahn krähte; dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein, daß die Scheiben klirrten. Die Räuber fuhren bei dem entsetzlichen Geschrei in die Höhe, meinten nicht anders, als ein Gespenst käme herein, und flohen in größter Furcht in den Wald hinaus. Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem vorlieb, was übriggeblieben war, und aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten.

Wie die vier Spielleute fertig waren, löschten sie das Licht aus und suchten sich eine neue Schlafstätte, jeder nach seiner Natur und Bequemlichkeit. Der Esel legte sich auf den Mist, der Hund hinter die Türe, die Katze auf den Herd bei die warme Asche, und der Hahn setzte sich auf den Hahnenbalken; und weil sie müde waren von ihrem langen Weg, schliefen sie auch bald ein. Als Mitternacht vorbei war und die Räuber von weitem sahen, daß kein Licht mehr im Haus brannte, auch alles ruhig schien, sprach der Hauptmann: "Wir hätten uns doch nicht sollen ins Bockshorn jagen lassen", und hieß einen hingehen und das Haus untersuchen. Der Abgeschickte fand alles still, ging in die Küche, ein Licht anzuzünden, und weil er die glühenden, feurigen Augen der Katze für lebendige Kohlen ansah, hielt er ein Schwefelhölzchen daran, daß es Feuer fangen sollte. Aber die Katze verstand keinen Spaß, sprang ihm ins Gesicht, spie und kratzte. Da erschrak er gewaltig, lief und wollte zur Hintertüre hinaus, aber der Hund, der da lag, sprang auf und biß ihn ins Bein; und als er über den Hof an dem Miste vorbeirannte, gab ihm der Esel noch einen tüchtigen Schlag mit dem Hinterfuß: der Hahn aber, der vom Lärmen aus dem Schlaf geweckt und munter geworden war, rief vom Balken herab: "Kikeriki!" Da lief der Räuber, was er konnte, zu seinem Hauptmann zurück und sprach: "Ach, in dem Haus sitzt eine greuliche Hexe, die hat mich angehaucht und mit ihren langen Fingern mir das Gesicht zerkratzt; und vor der Türe steht ein Mann mit einem Messer, der hat mich ins Bein gestochen; und auf dem Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das hat mit einer Holzkeule auf mich losgeschlagen; und oben auf dem Dache, da sitzt der Richter, der rief: "Bring mir den Schelm her". Da machte ich, daß ich fortkam." Von nun an getrauten sich die Räuber nicht weiter in das Haus, den vier Bremer Stadtmusikanten gefiel's aber so wohl darin, daß sie nicht wieder heraus wollten. Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm.


english version of the story:
The Bremen Town Musicians (Version from 1857)
There once was a man who had a donkey that had carried the grain sacks to the mill tirelessly for many long years. But his strength was failing and he was growing more and more unfit for work. So his master began to consider getting rid of him. But the donkey, who became aware that his master had something evil in mind, ran away and set out on the road to Bremen. There he thought he could surely become a town musician. After he had walked for a while, he found a hunting hound lying on the road, howling pitifully. “Why are you howling so, old fellow,” asked the donkey."Ah," replied the hound, "because I am old and grow weaker each day, and can no longer hunt, my master wanted to shoot me dead. So I fled. But how am I supposed to earn my bread now?""You know what," said the donkey, "I am going to Bremen and shall become town musician there. Come with me and engage yourself as a musician as well. I will play the lute and you shall beat the kettledrum."The hound agreed, and they went on together. It wasn't long before they saw a cat sitting on the path, with a face like three rainy days. "Now then, old whiskers, what has gone wrong for you," asked the donkey.“Who can be merry when his neck is at risk," answered the cat. "Because I am old now, my teeth are dull, and I prefer to sit by the fire and spin rather than chase after mice, my mistress wanted to drown me. However, I did manage to sneak away. But it's hard to know what to do. Where am I to go now?""Go with us to Bremen. You know something about night music. You can become a town musician there."The cat thought that was a good idea and went with them.

As the three went on together, they passed by a farm, where the rooster was sitting on the gate crowing with all his might."Your crowing pierces right through to the marrow," said the donkey. "What's on your mind?""The lady of the house has ordered the cook to chop off my head this evening. Tomorrow, on Sunday, company is coming and they want to eat me in the soup. Now I am crowing at the top of my lungs while still I can.""Oh come on!" said the donkey. "Why don't you come away with us. We are going to Bremen. You can find something better than death everywhere. You have a good voice, and when we make music together it will sound magnificant." The rooster liked the suggestion and the four went on together.

They could not reach the town of Bremen in one day, however, and that evening they came to a forest where they wanted to spend the night. The donkey and the hound laid themselves down under a large tree, the cat climbed onto a branch, and the rooster flew up to the top of the tree, where it was safest for him.Before he went to sleep he looked around in all four directions. Then he saw a light shining. So he told his companions that there must be a house nearby, for he saw a light. The donkey replied, "Then let's get up and go over there, for the acommodations here are poor." The hound thought that a few bones with some meat on them would do him good, too.So they made their way to the place where the light was, and soon saw it shine brighter and grow larger, until they came to a well-lighted robbers house. The donkey, as the tallest, went to the window and looked in."What do you see, my grey steed?" asked the rooster."What do I see?" answered the donkey. "A table covered with good things to eat and drink, and robbers sitting at it, enjoying themselves.""That would be the sort of thing for us," said the rooster. Then the animals considered how they might manage to drive the robbers away. At last they thought of a way. The donkey was to place himself with his forefeet upon the window, the hound was to jump on the donkey's back, the cat was to climb upon the dog, and lastly the rooster was to fly up and perch upon the cat's head. When this was done, at a given signal, they began to perform their music together. The donkey brayed, the hound barked, the cat mewed, and the rooster crowed. Then they burst through the window into the room, with the tinkling of glass panes.At this horrible shrieking, the robbers sprang up, thinking a ghost was coming in, and fled in a great fright out into the forest.The four companions then sat down at the table, each eating to his heart's content the dishes that tasted best to him.

When they were done, they put out the light and each sought out a sleeping place according to his own taste. The donkey laid himself down in the manure, the hound behind the door, the cat upon the hearth near the warm ashes, and the rooster perched himself on the roof. And being tired from their long walk, they soon went to sleep. When it was past midnight, and the robbers saw from afar that the light was no longer burning in their house, and all appeared quiet, the captain said, "We really ought not to have let ourselves be scared off like that." He sent one of the robbers back to check if anyone was still in the house.The robber found everything quiet. He went into the kitchen to light a candle, and, taking the fiery eyes of the cat for live coals, he held a match to them to light it. But the cat did not understand the joke, and flew in his face, spitting and scratching. He was dreadfully frightened, and ran to the back door, but the dog, who lay there sprang up and bit his leg. And as he ran across the yard by the dungheap, the donkey gave him a smart kick with his hind foot. The rooster, too, who had been awakened by the noise, cried down from the roof, "Cock-a-doodle-doo."Then the robber ran back as fast as he could to his captain, and said, "Oh, there is a horrible witch sitting in the house, who spat on me and scratched my face with her long claws. And by the door there's a man with a knife, who stabbed me in the leg. And in the yard there lies a black monster, who beat me with a wooden club. And above, upon the roof, sits the judge, who called out, bring the rogue here to me. So I got away as fast as I could."After this the robbers never again dared enter the house. But it suited the four musicians of Bremen so well that they did not care to leave it any more.



about the challenge:
My idea was to change this well known german fable into something more funny then the usual image you get from it. So I just though about inverting the roles they got when they do the typical figure. The goal is to personalize each animal (especially the faces) and to make each of them look special. The lower three will get some really "distorted" mimics, because the heavy donkey pushes with a lot of weight on them. Just the donkey itself will be really happy.

critics about the idea are very welcome!

Nylz
07-04-2007, 02:33 AM
funny idea of inverting the famous position of the actors in the fairy tale of bremer-stadtmusikanten.*thump-up*
in my head i can see a really really stressed face of the cock wich has heavy weight on his shoulder and a lazy mule which says "ez" ;)

CGTalk Moderation
07-04-2007, 02:33 AM
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